Offboarding ist das neue Onboarding – Nachlese zur ZP Europe

Die ZP Europe 2026 liegt hinter mir – und ich nehme vor allem eines mit: Das Thema Offboarding ist angekommen.

In unserer Session haben Christina Pallmann, Stefan Robiné und ich darüber gesprochen, warum Organisationen den Übergang von Mitarbeitenden aus dem Unternehmen genauso professionell gestalten sollten wie ihren Einstieg.

Denn wenn ein Mensch geht, geht es um weit mehr als einen letzten Arbeitstag.

Es geht um Wissen, das gesichert werden muss. Um Rollen, die sich verändern. Um Teams, die zurückbleiben. Um Führungskräfte, die Übergänge gestalten müssen. Und um Menschen, die ihren beruflichen Abschied so erleben sollten, dass Würde, Anerkennung und Zukunftsperspektive erhalten bleiben.

Die große Resonanz hat mich bestärkt

Besonders gefreut hat mich das große Interesse der Besucherinnen und Besuch. Viele Organisationen spüren inzwischen, dass ihre bisherigen Prozesse nicht ausreichen. Offboarding wird häufig noch administrativ gedacht. Gleichzeitig stellen sich ganz praktische Fragen:

Wie sichern wir Erfahrungswissen rechtzeitig?
Wie gestalten wir einen guten Übergang für das Team?
Welche Verantwortung hat Führung?
Wie bereiten wir den Übergang in den Ruhestand frühzeitig vor?
Und wie schaffen wir Abschiede, die der bisherigen Lebensleistung gerecht werden?

Genau hier setzt meine Arbeit an.

Aus einzelnen Maßnahmen muss ein professioneller Prozess werden

In den vergangenen Jahren habe ich das Thema Offboarding systematisch weiterentwickelt – vom Phasenmodell über würdesensible Gespräche und Wissenstransfer bis hin zu einem Referenzprozess und einem Reifegradmodell für professionelle Übergangskultur.

Mein Ansatz Übergang in Würde® verbindet dabei drei Perspektiven:

die Interessen der gehenden Mitarbeitenden,
die Bedürfnisse der Bleibenden und
die Verantwortung der Organisation.

Denn mein zentraler Satz bleibt:

Wenn einer geht, sind viele betroffen.

Und es geht weiter

Die ZP Europe war deshalb für mich nicht nur ein Messeauftritt, sondern auch ein weiterer Schritt: weg von der Frage, ob professionelles Offboarding überhaupt ein relevantes Thema ist – hin zu der Frage, wie Organisationen es konkret umsetzen können.

Daran arbeite ich aktuell gemeinsam mit ausgewählten Partner:innen weiter: an praxistauglichen Prozessen, am Reifegradmodell, an Qualifizierungsformaten für Führung und HR sowie an neuen Möglichkeiten, Übergänge auch digital und KI-gestützt zu begleiten.

Wo steht Ihre Organisation beim Offboarding?

Viele Unternehmen haben einzelne Maßnahmen: Austrittsgespräche, Übergaben, Wissenssicherung oder Abschiedsrituale. Was häufig fehlt, ist der Blick auf das Ganze.

Mit dem Reifegrad-Check Offboarding lässt sich systematisch erfassen, wie professionell der Übergang von Mitarbeitenden heute bereits gestaltet wird – und wo konkreter Entwicklungsbedarf besteht.

Betrachtet werden unter anderem:

  • strategische Verankerung

  • Prozesse und Zuständigkeiten

  • Kommunikation und Würde

  • Wissenssicherung und Nachfolge

  • Auswirkungen auf Teams und Umfeld

  • Lernen und Kulturentwicklung

Der Check schafft eine fundierte Standortbestimmung und zeigt, welche nächsten Schritte für die Organisation sinnvoll sind.

Sie möchten wissen, wo Ihre Organisation steht?
Dann kommen Sie gerne mit mir ins Gespräch.

Übergang in Würde® – Offboarding, Wissenstransfer und Übergangskultur.