Mein Podcast mit Frank Leyhausen
Manchmal entsteht in einem Gespräch genau der Raum, den ein Thema braucht. So habe ich den Podcast mit Frank Leyhausen erlebt.
Wir haben über Offboarding in den Ruhestand gesprochen – und damit über weit mehr als über einen organisatorischen Austritt. Im Zentrum standen Übergänge: der Abschied aus einer beruflichen Rolle, die Würdigung von Lebensleistung, die Weitergabe von Wissen, die Verantwortung von Führung und HR sowie die Frage, was in Organisationen geschieht, wenn erfahrene Menschen gehen.
Was mich an diesem Gespräch besonders berührt hat, war die Verbindung von Leichtigkeit und Tiefgang. Frank Leyhausen stellte Fragen, die öffneten. Sie führten nicht nur zu fachlichen Antworten, sondern auch zu den menschlichen Dimensionen des Themas: Was bedeutet es, nach vielen Jahren Verantwortung loszulassen? Und wie kann eine Organisation einen Übergang so gestalten, dass Würde, Wissen und Beziehung nicht verloren gehen?
Für mich wurde in diesem Gespräch noch einmal sehr klar:
Offboarding beginnt nicht am letzten Arbeitstag.
Und es endet nicht mit einer Abschiedsfeier.
Ein guter Übergang braucht Zeit, Aufmerksamkeit und Verantwortung. Er betrifft die Person, die geht. Aber ebenso die Menschen, die bleiben, die Nachfolge übernehmen, Wissen sichern und Kultur weitertragen.
Oder anders gesagt:
Wenn einer geht, sind viele betroffen.
Der Podcast mit Frank Leyhausen war für mich eines der stimmigsten Gespräche zu meinem Thema bisher. Vielleicht, weil es gelungen ist, nicht nur über Prozesse, Instrumente und Modelle zu sprechen, sondern über die tiefere Frage dahinter:
Wie wollen Organisationen mit Menschen umgehen, die über viele Jahre ihre Kraft, Erfahrung und Verantwortung eingebracht haben?
Ich danke Frank Leyhausen herzlich für seine klugen Fragen, seine Impulse und die besondere Gesprächsatmosphäre.
Den Link zum Podcast finden Sie hier: